Nachhaltig Denken – Veränderung beginnt im Kopf

Nachhaltig Denken – Veränderung beginnt im Kopf

Das ist dein persönlicher Reminder. Dein Zuhause und deine Heimat ist dieser eine Planet und so wie du selbst, teilen diese Heimat unzählige Menschen, Tiere und Pflanzen.

Zuhause ist, wo du dich wohl fühlst. Du entscheidest, wie du dein Zuhause betrittst und verlässt. Nachhaltigkeit ist wichtig.

Nehmen wir an, dass du dich jetzt gerade endgültig entschieden hast bewusster zu leben. Was kannst du ab sofort ändern?

Plastikbecher

Weißt du eigentlich wie viele Becher weggeworfen werden? 320.000 in Deutschland – Pro Stunde! Klingt unfassbar, ist aber wirklich so. Der To Go Trend nimmt zu. Bequemlichkeit und Hektik nehmen zu und darunter leidet die Umwelt. Jeder Becher, der nicht genutzt wird ist ein Appell an deine Mitmenschen. Natürlich wirkt der eine Becher, den du nutzt im Gegensatz zu der großen Menge verschwindend gering, aber irgendwo muss ein Anfang gemacht werden. Außerdem bekommen es andere Konsumenten auch mit, wenn du auf solche Becher verzichtest oder einen Mehrwegbecher besitzt, der einerseits besser aussieht und andererseit Nachhaltig ist. Viele Anbieter für Kaffee und Tee gewähren einen Rabatt für  die Nutzer von Mehrwegbechern. Außerdem kann es keinem schaden auch einmal in Ruhe ein Warmgetränk im Sitzen als Pause zu genießen.

Zusätzlicher Fakt: Im Ausland, zum Beispiel Portugal, zahlt der Kunde für einen To Go Becher einen Aufpreis. Es kann schon einmal vorkommen, dass ein günstiger Kaffee selbst fünfzig Cent kostet und der Aufpreis für den Becher ebenfalls fünfzig Cent beträgt.

Plastiktüten

Langsam verschwinden die Plastiktüten schon aus den Supermärkten. Dennoch gibt es mehr als nur die Einwegtüten für den Einkauf. Es gibt noch die kleinen Plastiktüten für Obst und für die Backwarenabteilung in manchen Supermärkten. Diese sind ebenfalls reiner Plastikabfall. Versuche doch Produkte wie Obst und Gemüse ohne die Tüten einzukaufen. Zuhause wirst du dein Obst und Gemüse eh noch einmal abwaschen bevor du es verzehrst. Eine Veränderung wirst du auch bewirken, wenn du auf Gefrierbeutel und Klarsichtfolien verzichtest.

Glas statt Plastik

Es gibt zu Plastik immer eine Alternative. Einerseits Plastik ganz zu vermeiden und andererseits eine Glasvariante zu wählen. So kann man gerade bei Plastikflaschen sich für eine Glasvariante entscheiden. Wer jetzt schon das Gefühl hat, extra viel schleppen zu müssen, kann auch dieses Problem leicht umgehen. Getränkelieferservices liefern dir die Getränke bis ins Haus und nehmen dein Pfandgut wieder mit. Langfristig kannst du dir auch eine Sodastream-Maschine anschaffen, wenn du Sprudelwasser brauchst. Ansonsten kannst du in Deutschland auch gut das Leitungswasser trinken und die von uns, die gerne weicheres Wasser trinken, empfiehlt sich ein Wasserfilter von Brita.

Plastikboxen vermeiden

Es ist völlig in Ordnung, wenn man sich nicht Arbeit von Zuhause mit zur Arbeit nimmt und etwas mittags essen geht. Dennoch isst man auch gerne etwas mit den Kollegen im Büro, Balkon oder Terrasse. Dann kauft man sich eben etwas zum Mitnehmen und auch das sind dann meistens Einwegboxen mit einer Tragetüte. Die Tüte kannst du sowieso weglassen. Die Boxen kannst du auch vermeiden in dem du eine eigene Mehrwegbox mitnehmen. Achte darauf, dass die Boxen nicht zu klein sind. Zu groß können die Boxen nicht sein, da die Portionen meistens abgestimmt sind und du dadurch nicht mehr bekommen kannst.

Supermärkte, die eine Salatbar anbieten haben häufig auch Mehrwegboxen im Angebot. Du bekommst sogar einen kleinen Rabatt bei der Nutzung. Außerdem können die Märkte dann ein genormten Boxen wiegen, bzw. vom Gewicht abziehen.

Das waren nur einige Anregungen zur Plastikreduzierung. Für Nachhaltikeit findest du noch viele andere Wege.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)