CBD Öl

CBD – Cannabidiol – Der wundersame Helfer für die Selbstmedikation

In aller Munde – CBD. Ist das nun ein Rauschmittel und ein Produkt, dass die Gesetzeslücke nutzt um legal Drogen zu vertreiben oder eine wirkliche Alternative um Menschen zu behandeln, die heilende oder lindernde Wirkungen von Cannabis benötigen, diese jedoch nicht legal beziehen dürfen.

Das klären wir für dich auf. Aber zunächst zu den Grundlagen:

(Bevor du zu einer Anwendung übergehst lies bitte den Haftungsausschluss)

Was ist CBD?

CBD ist ein Cannabidiol ist eines von den 480 Bestandteilen der Cannabispflanze und eines der 66 Phytocannabinoide. Diese Aussage hilft zunächst noch nicht ordnet jedoch die Herkunft des CBDs ein. In der Familie der Phytocannabinoide befinden sich ebenfalls wie Cannabinole (CBN), Cannabigerole (CBG) und dem bekannten THC aus der Cannabispflanze. Ausschließlich THC steht unter dem Betäubungsmittelgesetz und ist nicht frei verkäuflich.

 

Medizinische Anwendung von THC

Ärzte verschreiben Schmerzpatienten medizinisches Hanf um deren Schmerzen zu lindern. Diese Form von Medikation ist nicht weit verbreitet, da die Bezuschussung von Krankenkassen häufig ausbleibt. Pflanzliche Betäubungsmittel sind sensibel einzusetzen, da die Befürchtung des Missbrauchs nahe liegt. Denn auch die Ergebnisse sind umstritten und langfristig noch nicht bewiesen um eine medizinische Relevanz festzulegen. Auch wenn Studien die Wirkung zeigen, dass Phytocannabinoide Rezeptoren des Körpers bezüglich Schmerz belegen und dadurch lindern steht diese offizielle Wirkung noch aus. Dadurch ist es für die Legalisierungsbewegung ein Segen, dass solche Stoffe wie CBD nun verfügbar sind und ein erster Schritt zu gänzlichen Legalisierung von Cannabis-Stoffen.

Spice

Nicht zu verwechseln ist CBD mit Spice. Das Mittel, dass früher unter die Kategorien Tee oder Dünger gefallen sind und dort eine Gesetzeslücke genutzt wurde um vermeintliche Drogen zu verkaufen. Diese Mischungen hatten kaum bis keine medizinische Wirkung und dienten nur dem kurzzeitigen und günstigem Rausch von Käufern.

Direkte Wirkung von CBD

Die Wirkung von CBD lässt sich als entzündungshemmend, antiepileptisch und antishizophren beschreiben. Für Anwender, die keine schwerwiegenden Krankheiten haben wird CBD als Mittel genutzt um Stresssymptome zu senken. Die Art der selbstmedikation ist sehr beliebt, leicht verträglich, sicher und sehr effektiv.

Wie wird CBD angewendet?

Du wirst CBD häufig im Zusammenhang mit Ölen finden. Dabei ist dieses Öl natürlich nicht wie ein Speiseöl aufzunehmen und es ist auch von Bedeutung wie viel man von dem Öl zu sich führt. Eine Wirkung ist schon zwischen 5 und 10 mg zu spüren.

Rauchen bzw. Verdampfen

CBD wird in Öl angefertigt bzw. hergestellt. Meist ist das Öl nicht der reine CBD Stoff sondern ein Gemisch, dass sich einerseits besser einnehmen lässt und andererseits auch verträglicher macht. Diese Öle können nicht über einen Verdampfer aufgenommen werden. Dafür wurden CBD Liquids erzeugt, die bei der Herstellung wird das CBD durch Stickstoff extrahiert. Das ist ein ganz anderer Herstellungsprozess als bei der Ölherstellung.

Es gibt verschiedene Stärken von Gemischen. Beginnen solltest du mit zwei prozentigen Gemischen und zwei bis drei Mal ziehen bis eine Wirkung eintritt. Die gut durchblutete Schleimhaut nimmt die Stoffe zügig auf und eine Wirkung tritt meistens schon nach 30-60 Sekunden ein. Gewöhne dich an den Effekt bevor du dich selbst mit einer zu starken Dosis zu überfordern und gegebenenfalls eine schlechte Erfahrung zu machen.

Das Verdampfen wird durch einen Vaporizer ausgeführt. Dieser kann ein wiederbefüllbarer sein oder ein Einwegverdampfer, der bereits mit CBD Liquid gefüllt ist

Pillen

Für die Leute, die das Rauchen nicht mögen, kann der Wirkstoff einfach und kontrolliert dosiert über Pillen aufgenommen werden. Bei dieser Aufnahme lässt sich die Dosis besser steuern. Da es keine Messschwierigkeiten wie beim Rauchen gibt, da jeder unterschiedlich inhaliert. Zu beachten ist bei einer oralen Aufnahme, dass die Wirkung etwas auf sich warten lassen kann. Bitte neige nicht dazu ungeduldig zu werden und solche Pillen schnell,um eine Wirkung zu erzwingen, hinterher schlucken zu wollen.

Aufnahme über Tropfen

Es ist möglich eine direkte Aufnahme über den oralen Weg zu ermöglichen, indem man über den Gaumen und Schleimhäute im Mund-Rachen-Raum das CBD Öl in Tropfen aufzunehmen. In dem kleinen Fläschchen wird ein Pipettenverschluss angebracht und kann mit direkter Verwendung auf die Zunge getropft werden. Auch hier sollte man aufpassen nicht ungewollt zu viel zu tropfen und sich an Richtlinien der Dosierung zu halten. Vorteil ist die direkte Verfügbarkeit ohne Mehraufwand und schnelle Wirkung. Ein Nachteil ist auf jeden Fall der Geschmack. Dieser ist sehr bitter und die meisten mögen das nicht, gerade weil man es direkt auf die Zunge tropfen soll. Daher mischen viele Hersteller noch andere angenehme Öle unter und versehen diese Tropfen noch mit Aromastoffen um Citrus oder andere fruchtige Aromen zu erzeugen.
Wir von 100prozentecht.de beführworten keine künstlichen Stoffe, die hinzugefügt werden.

Gewinnung von CBD Öl

Die Bepflanzung des CBD Öls ist rein natürlich. Der Stoff wird nicht aus reiner Chemie im Labor erzeugt. Im Zwischenstadium wird der Stoff umgewandelt. Das Pflanzen von Nutzhanf zur CBD Herstellung ist legal. Der THC – Anteil solcher Pflanzen ist hingegen verschwindend gering (etwa 0,2% THC), dieser verflüchtigt sich im Laufe der Produktion auch noch. Das oberste Drittel der Pflanze und Blüten wird zur Gewinnung genutzt. Diese werden in einem besonders ergiebigen CO2 Extraktionsverfahren weiterverarbeitet und dadurch kann der Stoff sehr Wirkstoffe schonend gewonnen werden. Mit einem Reinheitsgrad von 99,9% ist es damit die gängigste Methode um CBD zu gewinnen. Hersteller verwenden weitere Öle um einen Geschmack und Farbe zu erzeugen, am häufigsten wird dafür Hanfsamenöl hinzugefügt, das gibt diese dunkle Note, andere Hersteller nehmen Kokosöl oder Traubekernöl um dem Nährstoffreichen Öl noch eine zusätzliche Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren Struktur zu verleihen.

Weitere Nährstoffe in CBD sind folgende:

Spurenelemente:

Eisen, Kalzium, Kalium, Kupfer, Mangan, Natrium, Phosphor, Zink und Magnesium

Vitamine: Insbesondere Vitamin E, als entzündungshemmendes Antioxidant.

Daraus können potentielle positive Effekte, wie Antiaging, innere Ausgeglichenheit, bessere Durchblutung, Lösen von Spannungen, Schmerzlinderung entstehen. Natürlich ist CBD als ergänzender Stoff zu betrachten und ist nicht das Wunderheilmittel gegen alle Sorgen. Dennoch ist für jeden, der eine alternative Medikation sucht und pflanzliche Wirkstoffe sucht hier ein Stück schlauer geworden.

Wir bitten jeden, der von diesem Artikel angeregt wurde sich darüber bewusst zu machen, dass diese Stoffe einen Einfluss auf den Körper haben. Auch wenn diese Stoffe medizinisch unbedenklich sind, können diese Nebenwirkungen besitzen, da diese Stoffe rein pflanzlich sind und jeder Körper darauf anders reagiert ist eine Absprache mit einem Arzt immer zum Vorteil des Konsumenten. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Durchfall, Appetitlosigkeit und Schläfrigkeit. Wir bitten Schwangere kein CBD-Öl zu konsumieren.

Haftungsausschluss:

Dieser Artikel ist eine neutrale Informationsquelle und verwertet mit bestem Wissen und Gewissen aus anderen Quellen oder Nachrichten. Es werden keine wissenschaftlichen Statistiken und Quellen angegeben. Es werden keine Wirkungen versprochen und auch daraus entstehende Schäden aufgrund von Fehlmedikationen kompensiert.

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